Genuss in Bayern

Bei uns in bayern da kann man gut feiern. Aber das wussten Sie ja bestimmt schon

oder??? In dem neuen Blog genuss in bayern finden Sie jede menge Anregungen

wie Sie Ihre Zeit in bayern verbringen können. Tipps zur Gastronomie,Festen

viele Videos über Bayern und was in Bayern passiert. Schauen Sie sich in ruhe

um und genießen Sie “Genuss in Bayern”.

Genuss in Deutschland

Hier finden Sie einen ganz tollen Blog über Genuss in Deutschland. Hier bekommen

Sie Tipps für Ihren Urlaub aber auch Infos über Feste,Filme,Gastronomie usw.

Sie selbst können auch mit machen und Rezepte einreichen,die dann im Blog

mit Ihrem Namen erscheinen. Also Blog anclicken und los gehts.

Ägypten: Kitesurfer lieben Soma Bay

 Sonne im Herzen, Wind im Schirm und immer eine Handbreit Wasser unterm Schnorchel. Auf und vor Ägyptens Luxus-Halbinsel Soma Bay lässt sich aktiv Erholung finden.

Zum Kitesurfen ans Rote Meer
Als spielten wir Hase und Igel. Während Ali alias Jamaica noch auf dem 20 Meter langen Weg zu mir ist, lass ich den Surf-Drachen schon wieder auf den Strand krachen. Armer Jamaica, kaum ist er hier, muss er wieder zurück, um das Kunststoff-Segel aufzurichten. Ausgerechnet heute bläst der Wind nicht.

Dabei gilt Soma Bay als eine der windigsten Ecken für Kitesurfer – nicht nur in Ägypten. Ablandiger Wind, so nennen das die Profis, wird zum Trockenüben benötigt. In der flachen Bucht der Halbinsel 50 Kilometer nördlich von Hurghada haben vor allem Anfänger ein leichtes Spiel, den Trendsport auszuprobieren.

Ich will das auch und stehe seit über einer Stunde mit dem Kopf im Nacken am Muschelstrand und versuche, das alte Kinderspiel mit dem Drachen auf die professionelle Ebene zu transportieren. Aber der Wind von Soma Bay will heute nicht meine Versuche unterstützen. Und deshalb muss der Ägypter mit den Rastalocken immer wieder zum Drachen laufen und ihn in die vermeintliche Windrichtung halten, damit sich der Schirm mit Luft füllen und in den Zenit klettern kann.

Erst die Winduhr lernen, dann Kurs halten
Beim Kitesurfen lernt man vieles neu. Beispielsweise, dass der Himmel über eine Winduhr verfügt. Zwischen neun und 15 Uhr soll ich das Ungetüm in Achterkurven auf Kurs halten. Ritsch Ratsch. “Links!” schreit Jamaica, ich ziehe den linken Arm zurück, der Kite steuert nach links auf den Boden zu.

“Rechts!” schreit Jamaica und begibt sich wieder auf den Weg zu mir. Ich ziehe weiter abwechselnd an der Lenkstange mit den vier Seilen. “Links! Rechts! Links!” Jamaica dirigiert: “Gut! Zurückziehen!” Und wieder aus dem Takt! Dann durchbreche ich wieder die Winduhr, bei sieben Uhr bin ich panisch geworden.

Jamaica tappt zurück zum Schirm. Ich soll ihm versprechen, den Kite auf zwölf Uhr zu halten bis er bei mir ist. Wir lenken wieder zusammen. Ich lerne, dass ein Kite auch kurz vor dem Absturz wieder Wind und damit Fahrt aufnehmen kann. Der Schirm lenkt sich leicht, bei richtigen Windstärken kann er aber kräftig zerren.

Das soll er schließlich auch: Menschen mit einem Brett unter den Füßen übers Wasser ziehen. Doch dahin komme ich in den nächsten Tagen nicht. Das Drachenlenken muss erst in Fleisch und Blut übergegangen sein, bevor ich aufs Wasser darf. Das Schnuppern zumindest hat Lust gemacht.

Unterwasser-Kino auf Soma Bay
Wenn die Kiter auf Soma Bay nicht gerade übers Wasser cruisen und waghalsige Tricksprünge üben, liegen sie entweder vor dem Kitehouse auf übergroßen Himmelbetten und tanken ägyptische Sonne oder sie liegen im Wasser und gucken ägyptisches Unterwasser-Kino vor einem der Riffe, die die Halbinsel umgeben.

Das tiefblaue Rote Meer ist nicht nur bei Flaute ein wahrer Traum für Schnorchler. Rechts und links des Holzstegs, der vom Tauchcenter des Sporthotels Breakers aus 400 Meter in die See reicht, leuchten rote, violette und gelbe Korallen aus dem glasklaren flachen Wasser, mittendrin sitzen schwarze Seeigel und bunte Fische.

Am Stegende geselle ich mich mit Schnorchel und Taucherbrille dazu. Ein Doktorfisch dreht dort unermüdlich seine Runden um die Einstiegstreppe. Ein Picasso-Drückerfisch schließt sich mir an, als wolle er den Reiseleiter spielen, und zeigt mir den Soma Bay Riffgarten.

Der Picasso zu meiner Rechten weist auf einen Rotfeuerfisch, der als Wappentier des Roten Meeres seine Aufwartung macht. Weiter unten erspähe ich eine gähnende Muräne und werde gleich wieder davon abgelenkt, als ein Mitschnorchler auf eine Gruppe gelber Falterfische zeigt.

Wir schnorcheln am Riff entlang, da höre ich sie schon: Papagei-Fische knabbern geräuschvoll die Algen von einem alten Korallenstock. Als wir schon wieder auf dem Weg zur Stegtreppe sind, erhaschen wir noch den Blick auf eine Familie Kaiserfische im blau-orangen Ornat, die emsig an einer Höhle schaufeln.

Wo sind die Ägypter?
Nach dem Unterwasser-Ausflug ist mir nach Relaxen und Aufwärmen. Ideal wäre die Sauna des Breakers – mit Meerblick selbstverständlich. Ich könnte mir aber auch im Thalasso-Center des benachbarten La Résidence ein wärmendes Bad bereiten lassen. Im farblich wechselnden Schein einer übergroßen Wanne voller Salzwasser düsen die Wassermassen druckvoll gegen verspannte Muskeln, während ich dahindämmere und kaum bemerke wie das Blut in den Adern vom tosenden “Bubble Bath” aufgemixt wird.

Die Knet- und Walkarbeiten im Spa-Bereich übernehmen Fachfrauen aus dem fernen Osten. Doch wo sind die Ägypter auf Soma Bay? Ich finde sie am Empfang des Hotels. Die Jungs an der Tür sind immer gut aufgelegt, erzählen sie seien aus Safaga, dem nächsten Ort außerhalb der Halbinsel. Sie arbeiten gern im smarten Luxusviertel, denn Soma Bay ist für sie ein exotischer Ort, nicht Ägypten.

Urlaub abseits des Massentrubels
Die Halbinsel ist ein kleines Land für sich, bestehend aus fünf Hotels mit unterschiedlichem Stil, Preisklassen und Klientel. Vom günstigen Sporthotel über das Golf- und Spa-Hotel bis hin zu Kempinski, Sheraton und Robinson Club bietet die Halbinsel Abgeschiedenheit vom Massentrubel im nahen Hurghada.

Als ich am Ende der Woche völlig relaxt zum Kitehouse chauffiert werde, sehe ich bereits die Schirme am Himmel. Jamaica kommt mir am Strand entgegen, geradewegs aus dem Wasser. Über die Schulter schleppt er einen Schirm. Er hat einen Anfänger in die ersten Wasserschritte eingewiesen.
Dieser schlürft einige Meter hinter dem Rastaman aus Assuan her und wirkt erschöpft. “Guter Wind heute!” ruft Jamaica mir zu.

Aber ich habe heute schon etwas anderes vor: In zehn Minuten startet die Ausflugstour nach Luxor, das schließlich nur zwei bis drei Stunden entfernt liegt.

Quelle: SRT / Autor: Claudia Ottilie

Reisen.de empfiehlt:
>alle Reiseangebote Soma Bay
>alle Reiseangebote Hurghada
>alle Reiseangebote Ägypten

>alle Urlaubsangebote bei Reisen.de
>alle Flüge bei Reisen.de

Quelle:

Kvarner Bucht: Betörende Insel Rab

Auf der kroatischen Insel Rab belebt eine Schwarzwälderin fast vergessene Traditionen: Sie fertigt mit Urlaubern Liköre, Gewürze und Seifen. Kommen Sie mit auf eine kleine duftende Reise auf die südlichste Insel der Ferienregion Kvarner Bucht.

Das mittelalterliche Städtchen Rab
Vom Hafen zeigt sich Rab von seiner schönsten Seite: Vier Türme überragen das mittelalterliche Städtchen, das sich auf einer Landzunge der gleichnamigen kroatischen Insel erhebt. Fischerboote und Yachten dümpeln im kristallklaren Wasser, auf dem Markt Mali Palit kaufen Segelurlauber fürs Frühstück ein. So mancher bleibt dabei am Stand von Sonja Štokic stehen. Lavendel duftet, Zitronenlikör leuchtet, Gewürze sind in verzierte Gläser gefüllt, dazu gibt es Hüte, Westen, Schuhe und Taschen aus Filz.

Wollig-weiche Andenken zum Selbermachen
“Heute Workshop!”, verkündet ein Pappschild über dem Stand. Gerade arrangiert ein kleines Mädchen mit Bedacht zerzupfte bunte Wolle auf einem Netz. Dann geht es ans Einseifen: Langsam verbinden sich dabei die Wollschichten zu Filz. Nach einer Viertelstunde ist das wollig-weiche Andenken an den Urlaub auf der kroatischen Insel Rab fertig – und die nächsten Interessenten sind stehen geblieben, sehen zu, wie Sonja Štokic mit einem alten Handrad die Wolle kämmt, und suchen sich dann Flicken nach ihrem Geschmack aus.

Es duftet nach Lavendel und Honig…
Sonja Štokic ist Mitglied des Vereins Mocira, benannt nach den handgeschichteten Steinmauern, die die Insel Rab kilometerlang durchziehen. 2009 haben sich einheimische Hersteller von Naturprodukten zusammengeschlossen, um gemeinsam ihre Erzeugnisse – von Lavendel über Brombeeren, Ziegenkäse, Wein und Honig bis hin zu Schafwolle – zu vermarkten. So ist auch die 50-jährige Deutsche auf dem Markt vertreten.

Vor 22 Jahren folgte sie ihrem Mann Franjo aus dem Schwarzwald auf die Insel. Die Erzieherin entdeckte auf Rab ihr Faible für Pflanzen und Natur: “Düfte machen mich einfach glücklich!” Sie forschte nach alten Rezepturen und begeisterte auch die Einheimischen für ihre Ideen: “Das Wissen ist seit Jahrhunderten da – es war nur verschüttet.”

Aus den heimischen Kräutern und Früchten entstehen in ihrer kleinen Werkstatt Cremes, Schnäpse und Tinkturen. Olivenöl steht neben Honig, Lavendelzucker neben Sauerkirsch-Likör, Marmeladen und kandierten Früchten, Meersalz-Peeling neben Mandelöl-Seifen.

Süße Feigen als Zeichen der Gastfreundschaft
Viele der Zutaten wachsen vor der Haustür – entweder im Kräuter- und Obstgarten oder einfach rund ums Haus. Wer von dort hinunter zum Strand geht, der kommt an Lorbeer- und Granatapfel-Bäumen ebenso vorbei wie an Oleander und Feigen. Letztere werden nach der Ernte mit Lorbeerblättern aufgefädelt und getrocknet. “Bis Weihnachten hat sich eine zuckrige Schicht gebildet – die Früchte werden zusammen mit einem Schnaps als Zeichen der Gastfreundschaft serviert.”

Ihren Gästen zeigen die Štokics gern, was Haus, Garten und Meer hergeben. Ein Besuch im Olivenhain endet mit einem Picknick samt Rotwein, Schafskäse und dem getrockneten Schinken Pršut, ein Spaziergang wird zum Heilkräuter sammeln genutzt.

Eine der schönsten Altstädte Kroatiens
Tatsächlich ist Rab – die südlichste Insel der Ferienregion Kvarner Bucht – zu vielseitig, um nur träge in der Sonne zu dösen. Die Altstadt, die als eine der schönsten Kroatiens gilt, bietet atemberaubende Ausblicke, Spazierwege folgen den felsigen Badebuchten, Wander- und Radtouren führen durch den alten Eichenwald Kalifront oder auf den Kamenjak, den höchsten Berg der Insel.

Dort bekommen Urlauber vielleicht auch ein paar Schafe zu Gesicht, die auf der Insel eine wichtige Rolle spielen. “Im Sommer ziehen sie sich wegen der Hitze ins bewaldete Hinterland zwischen Felsen und Dickicht aus Wacholder, Olivenbäumen und Steineichen zurück. Sie halten das Klima aber gut aus, weil Schafwolle sehr Temperatur ausgleichend ist”, so Sonja Štokic.

Auf jeder der Inseln in der Kvarner Bucht hat sich eine eigene Rasse entwickelt. Die Skraparica-Schafe auf Rab zeichnen sich durch ihr schmackhaftes Fleisch aus, da sie zwischen den Felsen unzählige Gewürz- und Heilkräuter finden. Ihre Wolle wird nach der Schur gewaschen, gekämmt und meist gesponnen. “Früher strickten und webten die Frauen oder nähten Bettdecken aus der Wolle – Filzen hat eigentlich keine Tradition auf Rab“, gibt Sonja Štokic lachend zu. Aber es ist einfach zu bewerkstelligen, macht Spaß und weckt Interesse an dem wahren Erbe der Insel.

Quelle: SRT / Autor: Sibylle von Kamptz

Reisen.de empfiehlt:
>alle Reiseangebote Insel Rab
>alle Reiseangebote Kvarner Bucht
>alle Reiseangebote Kroatien

>alle Urlaubsangebote bei Reisen.de
>alle Flüge bei Reisen.de

Quelle:

Auf der Straße der berühmten Maler

 An der Côte d’Azur lädt der Itinéraire des Peintres zu einer außergewöhnlichen Reise zur Kunst des 20. Jahrhunderts. Die Straße der Maler führt zu den schönsten und aussichtsreichsten Plätzen, an denen berühmte Maler ihre Staffeleien aufgestellt haben.

Die Côte d’Azur neu entdecken
Die berühmtesten Künstler des vergangenen Jahrhunderts – Chagall, Matisse, Monet, Picasso und Renoir – ließen sich von der Côte d’Azur inspirieren. Angelockt wurden sie vom türkisblauen Wasser des Mittelmeers, dem blühenden Hinterland, dem Licht und dem milden Klima. Auf der Straße der Maler kann man nachempfinden, warum die Maler ihre Staffeleien an der Französischen Mittelmeerküste aufgestellt haben.

Gleichzeitig wird die Fahrt zwischen den Städten Cannes und Menton zu einer Rundreise zu den besten Museen der Welt. Denn aus denen stammen die rund 80 Reproduktionen der Werke der Maler, die entlang des Weges aufgestellt wurden.

Renoir-Museum: Kunst unter Olivenbäumen
Die „Landschaft von Colette“ aus dem Jahre 1914 steht im Garten des Renoir-Museums, zwischen 800 Jahre alten Olivenbäumen. Das Bild zeigt den Blick des Meisters auf die Altstadt und den Burgberg von Haut-de-Cagnes. Das Landgut Domaine de Collettes war Pierre-Auguste Renoirs letztes Heim.

Von 1908 bis zu seinem Tod 1919 entstanden dort 720 der rund 4.000 Werke des Künstlers. Mit Claude Monet gilt er als Begründer des Impressionismus: Beide malten in der Natur – und zwar nicht fotografisch die tatsächlichen Formen, sondern vielmehr ihren Eindruck davon. Am Ende seines Lebens war Renoir reich, litt aber an rheumatischer Arthritis. Zwei Frauen schoben ihn im Rollstuhl zum Malen, was er mit an den deformierten Fingern festgebundenen Pinseln bewerkstelligte.

In den zwölf Zimmern der Renoir-Villa zeigt das Museum elf Originale, von denen lediglich “Die Farm in Collettes” aus dem Jahr 1915 der Stadt Cagnes gehört. Die andern Bilder sind Leihgaben des Pariser d’Orsay-Museums. Nicht minder sehenswert sind die beiden Ateliers des Künstlers, erhaltene Einrichtungsgegenstände und der zauberhafte Garten.

Cagnes-sur-Mer: Das Montmartre der Côte d’Azur
Auch die Altstadt von Cagnes-sur-Mer ist sehenswert. Auf ihren steilen Straßen findet alljährlich im August die Weltmeisterschaft im Würfel-Boule statt. Der mittelalterliche Stadtteil wird wegen seiner berühmten Bewohner, die hier einst lebten auch „das Montmartre der Côte d’Azur“ genannt.

Winzig wirkt das Heim, in dem der Schriftsteller Georges Simenon 1956 lebte. Ganz in der Nähe hat Monique Giresse, bislang einzige Frau unter den Künstlern der Straße der Maler, 1979 die Atmosphäre des Kirchplatzes wunderbar eingefangen. Renoirs Freund Ferdinand Deconchy bildete 1905 die Kapelle Notre Dame de la Protection noch mit vier Säulen in Wasserfarben ab. Später wurde die linke Säule zugunsten einer Straße entfernt.

Antibes: Grimaldi-Schloss mit echten Picassos
Etwas weiter westlich liegt die Stadt Antibes. Hier zeigen Tafeln an der Uferpromenade Werke von Delacroix und Monet. Nur ein paar Schritte sind es zum schön renovierten Picasso-Museum im burgartigen Schloss. Es ist nach dem monegassischen Fürstengeschlecht der Grimaldis benannt. Unterm Dach hatte Pablo Picasso 1946 sein Atelier. Direkt auf dessen Wand malte er “Die Schlüssel” und schenkte später 23 weitere Werke der Stadt, darunter die berühmte “Freude des Lebens”.

Der Großteil der 245 Picasso-Originale – auch viele Keramik-Teller – stammt aus der Hinterlassenschaft seiner Witwe Jaqueline. Weil nach dem Zweiten Weltkrieg Leinwände und Farben knapp waren, bemalte Picasso sogar Planken mit Bootsfarben. Mehrere Bilder zeigen Seeigel, wie sie seine damalige Lebensgefährtin Françoise Gilot in “Leben mit Picasso” beschrieben hat.

Menton: Ein Hochzeitssaal im Stil von Jean Cocteau
Vorbei an Nizza mit seinem Matisse-Museum und dem MAMAC-Museum moderner und zeitgenössischer Kunst, führt die Straße der Maler nach Menton. Dort entsteht neben der historischen Markthalle gerade ein neues, großes Museum für Jean Cocteaus Werk. Eine Auswahl seiner Bilder ist einstweilen in der kleinen Bastion aus dem 17. Jahrhundert am Meer zu sehen.

Alle, die Spaß am Besonderen haben, sollten das Rathaus im ehemaligen Casino von Menton nicht verpassen. Cocteau hat dessen 1959 eröffneten Hochzeitssaal gestaltet. Mit roten Sitzen im spanischen Stil, Leoparden-Teppichen auf schwarzem Marmorboden und roten Vorhängen ist er wie ein Theater dekoriert. Das Beste aber sind Cocteaus große farbige Fresken mit Figuren aus der griechischen Mythologie an Decke und Wänden.

Wer nicht alle Stationen schafft, der kann das übrigens zuhause nachholen. Das französische Verkehrsbüro hat eine Online-Galerie zur Straße der Maler ins Internet gestellt.

Quelle: SRT / Autor: Christian Boergen

Reisen.de empfiehlt:
>alle Reiseangebote Côte d’Azur
>alle Reiseangebote Frankreich

>alle Urlaubsangebote bei Reisen.de
>alle Flüge bei Reisen.de

Quelle:

Mallorca ohne Ballermann

 Die Prominenz weiß es. Die großen Reiseveranstalter ebenso: Mallorca hat mehr zu bieten als Sonne, Strand und Meer. Die vermeintlichen Highlights der Insel kann man zu jeder Pauschalreise dazu buchen: Kloster Lluc, die Drachenhöhlen, Sa Calobra. Das echte Mallorca liegt jedoch meist abseits. Mit einheimischen Guides und in kleinen Privathotels kann man sie noch finden, die authentischen Seiten der Insel – auch in der Hochsaison.

Illetas: Luxuriöser Vorort Palmas
Die Geschichte, wie aus der kleinen Villa, die sich sein Vater Antonio als Sommerhäuschen zulegte, ein Hotel wurde, hat Señor Xamena schon oft erzählt. So oft, dass er sie irgendwann aufgeschrieben und zwischen zwei Buchdeckel gepackt hat. Trotzdem erzählt er sie immer noch so gern, wie beim ersten Mal. Die Geschichte des Bon Sol. Auf halber Strecke zwischen El Arenal und Magaluf gelegen, bestand es zunächst nur aus dem zum Schloss Bendinat gehörenden Gebäude hoch über der Bucht von Illetas.

Als sich 1957 die Chance bot, das Küsten-Grundstück darunter zu kaufen, griff Antonio Xamena zu und verwandelte es in eine Gartenoase mit Pools, Villen und einem Restaurant über dem kleinen Privatstrand. Wer hier bei einer Flasche Macia Batle untermalt vom Spiel der Brandung den Tag ausklingen lässt, der spürt den Drang, wiederzukommen. Kein Wunder, dass vier von fünf Gästen der Xamenas Wiederholungstäter sind.

Estellencs: Für Ruhesuchende
Ein anderes, aber für Mallorca ebenso ungewöhnliches Stranderlebnis bietet das hübsche Örtchen hoch über der schroffen Nordwestküste. Von Illetas gelangt man via Andratx hierher. Nur mit einem Kleinwagen und viel fahrerischer Gelassenheit sollte man durch die steilen, kopfsteingepflasterten Gassen zur Abfahrt in die Bucht starten. An den kleinen Strand und die den Felsen abgerungene Bar verirren sich fast nur Mallorquiner. Wohl auch, weil der Strand mit seinem Kies nicht dem Ideal der Urlauber entspricht. Dafür ist das Wasser kristallklar und beim Schnorcheln eröffnen sich faszinierende Ansichten.

Das gilt an der Nordwestküste auch über Wasser. Fünf Kilometer nördlich von Estellencs steht der Torre des Verger auf einem Felsvorsprung, ein Wachturm aus dem 16. Jahrhundert. Von seiner Spitze überblickt man einen Großteil dieses atemberaubenden Küstenabschnitts.

Pollença: Touristen werden Besucher
Der Turm gehört zu einem System aus Wachanlagen, das zur Abwehr von Piratenangriffen die gesamte Insel umspannte. Die Kommunikation zwischen den Türmen lief über Rauch- und Feuerzeichen. Verschlief ein Wächter eine Freibeuter-Attacke, wurden er und seine ganze Familie enteignet und auf die Galeeren verbannt – so geschehen anno 1550, als türkische Piraten Pollença überfielen.

Masio Vicenç, der seit zwölf Jahren Erlebnisse abseits der Busrouten organisiert, erzählt diese Geschichte in einer Höhle an der Bucht von Pollença, von der aus man durch ein Brandungsloch den betreffenden Turm auf dem zur Halbinsel Formentor gehörenden Talaia d’Albercutx erspähen kann.

Masio gehört mit seinen 50 Jahren zur sogenannten “traurigen Generation”, denn seine Kindheit lag vor der touristischen Erschließung der Insel. Er persönlich nimmt es gelassen: “Die Geschichte Mallorcas ist die von Eroberungen, angefangen bei den Phöniziern. Der Tourismus ist nur ein weiteres Glied in dieser Kette.”

Es ist seine Vision, aus Touristen Besucher zu machen. Dabei will er ihnen etwas von seiner Heimatliebe mitgeben: ihnen die Plätze seiner Kindheit zeigen, sie zum Staunen bringen. Und er will sie teilhaben lassen an den Überlieferungen der Alten. Da sitzt er auf einer Bank und erzählt die Sage der zu Stein gewordenen Prinzessin, die man in einem Bergzug des Cap Formentor erkennt. Draußen in der Natur kennt er Weisheiten zu den Heilkräften der Natur wie die lindernde Wirkung zerstoßenen Pinienharzes auf Schürfwunden, die er sich bei seinen Kraxeleien immer noch regelmäßig zuzieht.

Der Jahrtausende alten Kultur Mallorcas näher kommen
Für Masio liegt der Reichtum der Insel nicht in den Stränden, Golfplätzen und Yachthäfen, sondern in der Jahrtausende alten Kultur: Da sind die Monumente aus talaiotischer Zeit, da sind Wein und Oliven, von den Römern auf die Insel gebracht, schließlich Mandeln und Orangen, ein süßes Erbe der maurischen Herrschaft. Masio zeigt Kapern, deren Büsche an der 700 Jahre alten Stadtmauer Alcúdias wachsen, Granatäpfel, Feigen und Tomaten, die nicht nur nach Wasser schmecken. Ein Picknick mit Pan Tomato, Ziegenkäse, Chorizo, Vino tinto und Mandelkuchen gehört bei ihm immer dazu.

Campanet: Das ursprüngliche Mallorca
Ein schöner Ort, um die anspruchsvollere mallorquinische Küche zu genießen, ist das Restaurant der Finca Monnaber Nou in Campanet. Sie thront auf einer Anhöhe inmitten zahlloser Olivenbäume direkt am Fuß der Serra de Tramuntana. Das Anwesen aus dem 13. Jahrhundert gleicht einem Museum: Kunst, sakrale Gegenstände und landwirtschaftliche Geräte aus sieben Jahrhunderten zieren die Gänge, Salons und den Patio, den Innenhof.

Und wenn es Abend wird auf der großzügigen Terrasse, ein laues Lüftchen von den nahen Bergen herab weht und sich die fernen Hügelketten langsam in der Dämmerung verlieren, dann hört man sie: die Stille, die George Sand 1842 in ihrem Roman ‘Ein Winter auf Mallorca’ als Wesensmerkmal der Insel verewigte.

Quelle: SRT / Autor: Christoph Schrahe

Reisen.de empfiehlt:
>Hotel Bon Sol, Illetas
>Finca Monnaber Nou, Campanet
>Mallorca

>alle Urlaubsangebote bei Reisen.de
>alle Flüge bei Reisen.de

Quelle:

Portofino: Promis, Protz und Patina

Eine der schönsten Seiten Liguriens ist Portofino. Im wohl berühmtesten “Fischerdorf” der Welt an der Italienischen Riviera löhnt man für alles – und kommt dennoch aus dem Staunen nicht heraus.

Ein malerisches Stück Italien
Der schlaksige Ober serviert Campari und Eiskaffee. Er fragt, woher wir denn kämen. Aha, aus Germania! Bellissima! Und er beglückwünscht uns zu der Idee, gerade noch rechtzeitig vor Beginn der Hochsaison gekommen zu sein. Für einen netten Plausch mit seinen Gästen wird der leutselige Kellner bald keine Zeit mehr haben.

Denn im Sommer fallen die Touristen wie die Heuschrecken in Portofino ein. Die gewundene Küstenstraße von Santa Margherita Ligure nach Portofino wird heillos verstopft sein. Tausende von Fremden werden im Pulk am Hafen entlang geschoben. Die Kleinen werden den Vortritt in die vorderste Reihe einfordern, um einen Blick auf die Yachten zu werfen, die im kleinen Hafenrund noch überdimensionierter wirken, als sie eh schon sind.

Doch jetzt ist es noch nicht soweit. Noch gehört der entzückende “Fischerort” an der italienischen Riviera einer Handvoll Besuchern, die ungestört die pittoresken Postkarten-Motive bestaunen und ablichten können. Sie genießen die würzige Meeresbrise, lauschen den Wellen, die an die Boote klatschen.

Vom beschaulichen Fischerdorf zum Flanier-Trottoir
Portofino hat es geschafft, die Fassade eines ligurischen Fischernestes zu bewahren. Doch es ist nur Fassade. Von vorne bis hinten. In Wirklichkeit ist Portofino, der wahrscheinlich meist fotografierte Fleck Italiens, vom Jetset längst in Besitz genommen. Die Fischer werfen keine Netze mehr aus, sondern angeln sich als Inhaber sündhaft teurer Boutiquen und Restaurants fettere Beute. Und die Patina an den blutrot- bis ockerfarbenen Hauswänden wird sorgsam gepflegt

Ganz Paris ist ein Cafe

 Einen „Café crème“ trinken, an einem kleinen Tisch sitzen, mit anderen parlieren, die Sonne genießen, die Zeitung lesen, vielleicht noch einen Vin rouge (Rotwein) dazu oder einen Pastis (Anis-Schnaps)- das ist Paris. In keiner anderen Weltmetropole gibt es mehr Cafés. Man könnte, ohne einmal zu atmen, von einem zum nächsten kommen, so eng liegen sie nebeneinander. Von den rund 5.000 Cafés in Paris haben wir eine kleine Auswahl getestet.

Für Cineasten: “Les Deux Moulins”
Ihr Porträt ist zwei Meter hoch. Sie hängt links der Küchentür in diesem zauberhaften, lebendigen Café am Montmartre in Paris. In “Les Deux Moulins” wurden im Jahr 2001 Szenen für den Film “Die fabelhafte Welt der Amélie” gedreht. Das zieht auch heute noch die Touristen an. Auf der Papier-Tischdecke ist der Star des Films zu sehen. Günstig sind die kleinen Menüs mit Lachs-Mango-Salat und einer Crème brûlée chocolat.

Die Amélie aus dem Film, gespielt von Audrey Tautou, arbeitete hier als Kellnerin und hatte Lust, die Crème brûlée mit dem Löffel zu knacken. Hinter Glas sind Fotos des Film-Gartenzwergs zu sehen, der mit einer Stewardess um die Welt reisen durfte. (Les Deux Moulins, 15, Rue Lepic, Stadtteil Montmartre, U-Bahn-Station Blanche).

Die Klassiker: “Le Flore” und “Les Deux Magots”
Das “Le Flore” und “Les Deux Magots” liegen dicht nebeneinander. Beide gelten als Philosophen- und Literatencafés. Simone de Beauvoir und Jean-Paul Sartre trafen sich unzählige Male im “Le Flore”. “Wir haben uns hier mehr oder weniger häuslich niedergelassen”, meinte der weltbekannte Schriftsteller einst. Sartre wohnte gleich um die Ecke: Rue Bonaparte 42.

Im ” Deux Magots” konnte man oft auch Oscar Wilde beim Frühstücken zusehen. Pablo Picasso lernte dort 1936 die 29-jährige Fotografin Dora Maar kennen. Der 55-Jährige verliebte sich sofort in die schwarzhaarige Französin mit den grünen Augen. Sie wurde seine Geliebte und Muse, und er malte sie unzählige Male.

Heute herrscht buntes Treiben auf der Terrasse des Cafés vor der Kirche St. Germain des Prés. Die Plätze sind stets rar, allenfalls im etwas kahlen Innern ist Platz. Der Chardonnay kostet 6,70 Euro, die schmackhafte Quiche Lorraine 10,50 Euro. (Le Flore, 172, Boulevard Saint-Germain; Les Deux Magots, 6, place de Saint-Germain, U-Bahn-Station Saint-Germain-des-Prés).

Ganz oben: “Bar Americain”
Der Ausblick ist das Beste: Von der “Bar Americain” im Tour Montparnasse ist der Gast mit der Spitze des Eiffelturms auf Augenhöhe. Sacre Coeur glänzt im Sonnenlicht. Der Triumphbogen leuchtet. Vom 56. Stockwerk des Turms kann sich jeder gut einen Überblick über die famose Stadt verschaffen.

Im Gegensatz zur Fahrt auf die Aussichtsplattform oben im Hochhaus ist die Reise im Aufzug zum Café gratis. Das Glas Rotwein kostet zwar acht Euro, aber der Blick macht das gläserne Café mit der Bar aus einem alten Klavierflügel zum Höhepunkt des Parisbesuchs. (Bar Americain im Tour Montparnasse, 33, Avenue du Maine, Montparnasse, U-Bahn-Station Montparnasse Bienvenue).

Am Eiffelturm: “Café Kleber”
Er ist ganz nah, aber nicht zu sehen. Vom “Café Kleber” am Place du Trocadéro sind es nur ein paar Schritte zum Eiffelturm. Doch an dem quirligen Platz lässt sich gut sitzen, das Treiben beobachten und dazu angenehm die Bistro-Atmosphäre genießen. Der Pastis kostet 5,80 Euro, die Quiche Lorraine 9 Euro. Zu empfehlen ist auch der Salade de Chèvre für 11 Euro. Ein gut sortierter Zeitungskiosk befindet sich gleich vor den Tischen, und das Publikum ist so bunt, wie es in Paris nur sein kann. (Café Kleber, 4, Place du Trocadéro, U-Bahn-Station Trocadéro).

Blick auf den Louvre: “Le Fumoir”
Den Blick auf die Ostfassade des Louvre, den täglich bis zu 30.000 Menschen von innen sehen, liefert das Café “Le Fumoir” gratis. Wer sich nach dem Besuch des größten Museums der Welt (30.000 Kunstwerke auf 60.000 Quadratmetern und 1,7 Kilometer Gänge) stärken möchte, der findet bei einer vegetarischen Tartine Aubergine zu 8,40 Euro, einem Café creme zu 4,10 Euro oder einem Pastis für 4 Euro gute Gelegenheit. Dazu gibt es gratis Tageszeitungen von Le Monde über Le Figaro bis zu deutschen Blättern. Noch mehr Lesestoff bietet eine Bücherwand. (Le Fumoir, 6, Rue de l’Amiral Coligny, U-Bahn-Station Louvre-Rivoli).

Unter Einheimischen: “Le Comptoir des St. Pères”
Wer einmal “typisch französisch” einkehren möchte, der findet die lange Theke im Café “Le Comptoir des St. Pères” sicher gelungen. Der Espresso kostet unglaublich günstige 1,05 Euro. Die heiteren Gespräche mit dem Bar-Mann fließen gratis dazu.

Das Publikum ist jung. Kunststudent(inn)en gehören zum Publikum. Die École Nationale des Beaux-Arts befindet sich nur ein paar Schritte entfernt. (Le Comptoir des St. Pères, 29, Rue des Saints Pères/Ecke Rue Jakob, St. Germain des Près, U-Bahn-Station Saint-Germain-des-Prés).

So geben die Franzosen Trinkgeld
Das Trinkgeld sollte fünf bis zehn Prozent vom Endpreis betragen. Man lässt sich das Wechselgeld zur Rechnung herausgeben und legt das “pourboire” dann auf den Tisch, wenn man geht.

Quelle: SRT / Autor: Justin Blücher

Reisen.de empfiehlt:
>alle Reiseangebote Paris

>alle Urlaubsangebote bei Reisen.de
>alle Flüge bei Reisen.de

Quelle:

Neues Taucher – Revier vor Gozo

 Vor Maltas kleiner Schwesterninsel Gozo hat man einen alten DDR-Minensucher versenkt und damit ein neues Taucher-Revier geschaffen. Es ist bereits das neunte Wrack vor Malta, das als künstliches Riff Fische und Taucher anzieht.

Taucher sind keine Kunden, sondern Freunde
Mark Cassar, Inhaber der Tauchbasis “Moby Dives” in Xlendi, bekommt leuchtende Augen, wenn er von der neuen Attraktion vor Gozo spricht: “Ein wunderschönes Taucherlebnis, und das Beste daran: Es lohnt sich auch für Taucher, die noch nicht so viel Erfahrung haben. Wir fahren gerne dorthin und unsere Kunden ebenso.”

Mark windet sich jedes Mal, wenn er das Wort “Kunden” in den Mund nimmt. Denn unter Tauchern legt man Wert darauf, dass aus Kunden schnell Freunde werden. Alles soll locker und freundschaftlich passieren. In seiner netten Hauskneipe tummeln sich längst auch Leute, die sich noch nicht zum ersten Tauchgang entschließen konnten. “Hier wird niemand zum Tauchen überredet”, beteuert Mark, “Feierabend ist Feierabend, und Kneipe ist Kneipe.” Und: “Ich hab’ ja nichts von Kunden, die dann keinen Spaß an der Sache haben.”

Immer mehr Schiffe sinken vor Malta
Es dauert aber meist nicht lange, dann drehen sich alle Gespräche in Marks Hauskneipe um das neue Wrack. Jeder will alles über das versunkene Schiff wissen – ob er nun taucht oder nicht.

Das ist dann der Moment, in dem Mark mit Insider-Wissen rausrückt: Bei dem versenkten Schiff handelt es sich um das ehemalige Patrouillenboot “Pasewalk-P31″, das früher mal ein Minensucher der DDR-Volksmarine war. Das geschichtsträchtige Schiff ist an die 52 Meter lang, gute sieben Meter breit, und liegt in einer Tiefe von 20 Metern.

Immer mehr Schiffe sinken um Malta – nicht, weil die Gewässer um die Mittelmeerinsel so gefährlich wären, sondern mit Absicht. Die Pasewalk ist bereits das neunte Wrack vor Malta, das als künstliches Riff Fische und Taucher anzieht.

Gozos beliebteste Tauchplätze
Wer das einstige Kondor-Patrouillenboot einmal vor Ort vor der kleinen Insel Comino gesehen hat, ist fasziniert. Stolz und majestätisch ruht es im ruhigen Wasser auf Sandboden, fast aufrecht, und wird damit zum Paradies für Unterwasser-Fotokünstler. Zumal man dort im Wasser oft gute Sicht hat. Die Pasewalk zum Beispiel kann man schon von der Wasseroberfläche aus sehen. Und die Temperaturen sind das ganze Jahr über mehr als angenehm. Sogar im Winter wird das Meer nie kälter als 13 Grad.

Bisher liegen Gozos beliebteste Tauchplätze an der Westküste: Der Inland-Sea, das Blue Hole mit dem Azure-Window und der Fungus Rock. Alle drei fast nebeneinander. Und an der Nordküste Gozos bietet sich der Reqqa Point an, ebenfalls ein beliebter Tauchplatz. “Aber mit dem neuen Wrack”, so Mark Cassar, “haben wir hier natürlich eine neue Attraktion. Und darüber dürfen sich alle Taucher freuen.” Die beste Reisezeit für Taucher ist zwischen April und September.

Urige Landschaft mit einem Hauch Geschichte
Was Mark nicht erwähnt: Gozo ist nicht nur für Taucher attraktiv. Es hat eine prächtige und urige Landschaft, ein paar schöne Strände, viel Flora und Fauna mit zahlreichen Wander- und Radwegen – und vor allem einen Hauch von Geschichte, wie man ihn sonst selten findet. Alles ist ein bisschen originärer als auf Malta, um etliches weniger hektisch und touristisch.

Genauso wie Gozos Bewohner. Im Vergleich zu Malta bewegt sich das ganze Leben hier wie in Zeitlupe. Wer sich reif für die Insel fühlt, der ist auf Gozo bestens aufgehoben. Und das sowohl unter als auch über Wasser.

Quelle: SRT / Autor: Arno Frank Eser

Reisen.de empfiehlt:
>alle Reiseangebote Gozo

>alle Urlaubsangebote bei Reisen.de
>alle Flüge bei Reisen.de

Quelle:

Reisen